Anlage 1 DialogmServAusbV
(Fundstelle: BGBl. I 2006, 1241 - 1244) Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten1231Der Ausbildungsbetrieb (§ 4 Nr. 1) 1.1Stellung, Rechtsform und Struktur (§ 4 Nr. 1.1) 1.2Berufsbildung, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften (§ 4 Nr. 1.2) 1.3Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 4 Nr. 1.3) 1.4Umweltschutz (§ 4 Nr. 1.4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere 2Dienstleistungsangebot (§ 4 Nr. 2) 3Arbeitsorganisation, Kooperation, Teamarbeit (§ 4 Nr. 3) 4Betriebliche Prozessorganisation, qualitätssichernde Maßnahmen (§ 4 Nr. 4) 5Dialogprozesse (§ 4 Nr. 5) 5.1Sprachliche und schriftliche Kommunikation (§ 4 Nr. 5.1) 5.2Kundenbetreuung (§ 4 Nr. 5.2) 5.3Kundenbindung (§ 4 Nr. 5.3) 5.4Kundengewinnung (§ 4 Nr. 5.4) 6Informations- und Kommunikationssysteme (§ 4 Nr. 6) 6.1Software, Netze und Dienste (§ 4 Nr. 6.1) 6.2Datenbanken, Datenschutz und Datensicherheit (§ 4 Nr. 6.2) 7Projekte (§ 4 Nr. 7) 7.1Projektvorbereitung (§ 4 Nr. 7.1) 7.2Projektdurchführung (§ 4 Nr. 7.2) 7.3Projektcontrolling (§ 4 Nr. 7.3)
Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes und seine Stellung am Markt beschreiben
Aufbau- und Ablauforganisation sowie Zuständigkeiten im Ausbildungsbetrieb erläutern
Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellen
Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben
Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben
den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen
Positionen der eigenen Entgeltabrechnung beschreiben
arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie für den Ausbildungsbetrieb geltende Tarif- und Arbeitszeitregelungen beachten
wesentliche Inhalte und Bestandteile eines Arbeitsvertrages darstellen
lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche Entwicklung begründen; berufliche Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten darstellen
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Bedeutung und Funktion des Dialogmarketings in den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang einordnen
Leistungen der Dialogmarketing-Branche unterscheiden
das Leistungsspektrum des Ausbildungsbetriebes darstellen
Entscheidungsprozesse und Informationswege im Ausbildungsbetrieb und die Zusammenarbeit zwischen den Funktionsbereichen berücksichtigen
Arbeitsaufträge erfassen, die eigene Arbeit strukturieren, Arbeitsschritte mit den Beteiligten abstimmen
mit internen und externen Partnern kooperieren, Besprechungen planen, vorbereiten und durchführen
Termine planen und überwachen, bei Terminabweichungen erforderliche Maßnahmen ergreifen
Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken einsetzen
den eigenen Arbeitsplatz gestalten, ergonomische Regeln bei der Arbeit sowie Schutzvorschriften für Bildschirmarbeitsplätze und Empfehlungen, insbesondere der Berufsgenossenschaften, für Arbeitsplätze in Call Centern beachten
Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung im eigenen Arbeitsbereich vorschlagen
Aufgaben im Team bearbeiten
neue Mitarbeiter bei der Einarbeitung unterstützen
Konflikte vermeiden und zur Konfliktlösung beitragen
dialogorientierte Organisationseinheiten in die Wertschöpfungskette einordnen
bei Auftragsbearbeitung und Informationsweitergabe Schnittstellen berücksichtigen, bei Problemen Maßnahmen ergreifen
Arbeitsabläufe an veränderte Anforderungen anpassen
Prozessablauf analysieren, bewerten und bei Problemen Lösungsmöglichkeiten vorschlagen
Zusammenhang zwischen Prozessqualität und Kundenzufriedenheit berücksichtigen
qualitätssichernde Maßnahmen umsetzen
Texte zielgerichtet und den Kommunikationsmitteln angepasst formulieren, gliedern und gestalten
rhetorische Mittel einsetzen
Sprachverhalten und Kundentyp bei der Gesprächsführung berücksichtigen
Gesprächsführungstechniken situationsgerecht einsetzen
Gespräche auch in einer Fremdsprache annehmen und weiterleiten
Inbound- und Outbound-Gespräche führen
Maßnahmen zur Stimmbildung ergreifen
Maßnahmen des Stressmanagements anwenden
Kundenwünsche analysieren und bearbeiten
Kunden- und Auftragsdaten während des Gesprächs erfassen und abrufen
Vorgaben des Auftraggebers berücksichtigen
produkt- oder dienstleistungsbezogene Beratungen durchführen
Zufriedenheitsbefragungen durchführen
Haltegespräche nach Kündigungen durchführen
Lieferungs- und Zahlungstermine disponieren, Bonität des Kunden überprüfen
Beschwerden und Reklamationen bearbeiten, Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung nutzen
Instrumente der Kundenbindung anwenden
neue Kunden akquirieren
Bedarf des Kunden ermitteln
Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, Verträge im Namen des Auftraggebers abschließen, Rechtsvorschriften beachten
andere und höherwertige Produkte oder Dienstleistungen anbieten
Kommunikationsanlagen nutzen
Betriebssysteme, Standardsoftware und betriebsübliche Software anwenden
Informationsnetze und -dienste nutzen
branchenspezifische Kommunikationssysteme nach Leistungsfähigkeit, Einsatzbereichen und Wirtschaftlichkeit unterscheiden
fremdsprachige Informationsquellen nutzen
Kommunikationstarife und -kosten vergleichen
Aufbau einer relationalen Datenbank erläutern
Datenbanken nutzen
Daten eingeben, pflegen und sichern
Notwendigkeit der Datensicherung begründen, rechtliche und betriebliche Regelungen zum Datenschutz anwenden
Notwendigkeit des Schutzes vor schadenstiftenden Programmen erläutern, Schutzmaßnahmen ergreifen
Projektpläne aus Projektzielen ableiten
Teilaufgaben entwickeln
Informations- und Kommunikationsstrukturen für die Projektarbeit einrichten und nutzen
Gesprächsleitfäden für Projekte erarbeiten
Ablaufpläne umsetzen
Projektaufgaben mit Beteiligten koordinieren
betriebsbedingte Abweichungen im Projektablauf melden, an der Entwicklung von Lösungsalternativen mitwirken
Projektabläufe an veränderte Anforderungen von Auftraggebern anpassen
Arbeitszeitkonten führen
Projektabläufe und -ergebnisse dokumentieren
Kennzahlen von Projekten erfassen, für die Auftragsabrechnung aufbereiten und weiterleiten
Projektstatistiken erstellen
Kosten ermitteln und erfassen
an der Erstellung des Abschlussberichtes mitwirken
Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle begründen